Unsere Leistungen

Die Möhler + Partner Ingenieure AG steht für fachübergreifende Beratung und Planung im Dienste der Lebens- und Arbeitsqualität. Unser Team setzt sich aus Experten unterschiedlichster Fachrichtungen zusammen. Es versteht sich, dass wir hierbei die aktuelle Rechtsprechung sowie Normen und Richtlinien berücksichtigen. Den Regeln und dem Stand der Technik werden wir durch laufende Fortbildung, modernste Messausrüstungen und neuester Software gerecht.

Aktuelles

Allgemein

Neues Büro in Wuppertal ab dem 1.5.2021

Nach fast drei Jahren im Technologie- und Gründerzentrum W-Tec auf den Wuppertaler Südhöhen haben wir in dieser Woche unsere neuen Büroräume in der Elberfelder Innenstadt bezogen. In direkter Nachbarschaft zum Rathaus und nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt bieten die neuen Räume genug Platz für unser stetig wachsendes Mopa-Team.

 

Neues Büro in Wuppertal

Immissionsschutz, Studien

Erarbeitung eines Konzepts zur Beurteilung von Gesamtlärm

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Untersuchung des Forschungskonsortiums Möhler + Partner Ingenieure AG und ZEUS GmbH Zentrum für angewandte Psychologie, Umwelt- und Sozialforschung zum Thema Gesamtlärm veröffentlicht. Die Untersuchung prüft die lärmfachliche und immissionsschutzrechtliche Machbarkeit einer Gesamtlärmbetrachtung und bereitet die für die Umsetzung notwendigen Änderungen inhaltlich vor. Sie steht hier zum Download zur Verfügung.

Allgemein

Neues Büro in Berlin ab dem 1.10.2020

Wir freuen uns über eine weitere Niederlassung in Berlin! Ab dem 1.10.2020 beziehen wir unsere neuen Geschäftsräume in dem Twin Tower direkt an der schönen Spree.

 

Studien, Verkehrslärm

Überprüfung der Geräuschemissionen von Motorrädern im realen Verkehr

In diesem Forschungsvorhaben wurden sechs repräsentative Fahrzeuge, davon drei Motorräder und drei Personenkraftwagen, hinsichtlich ihrer Vorbeifahrtpegel entsprechend der jeweils gültigen ECE Vorschrift vermessen. Die drei Motorräder wurden hierbei aus unterschiedlichen Segmenten von hubraumstark bis leistungsoptimiert gewählt. Als Pkws standen zwei leistungsstarke Modelle eines Sportwagens und eines sportlichen SUVs jeweils mit manuell steuerbarer Abgasklappe und ein Personenkraftwagen mit einem nachgerüsteten Soundgenerator zur Verfügung.

Zusätzlich zur Messung der Vorbeifahrt nach Vorschrift war es Kernpunkt des Forschungsvorhabens, die Belastung aufzuzeigen, welche Anwohnerinnen und Anwohner in realen Fahrsituationen durch eben diese Fahrzeuge erfahren können. Hierzu wurden sogenannte „Worst-Case“-Vorbeifahrten aufgezeichnet. Ziel war es hierbei, möglichst belästigende Vorbeifahrten mit hohen Geräuschpegeln zu erzielen. So wurde davon ausgegangen, dass der Fahrer des Fahrzeuges bewusst eine möglichst hohe Geräuscherzeugung provozieren möchte und den Geräuschpegel der Vorbeifahrt insbesondere auch durch negatives Fahrverhalten beeinflussen möchte.

Die Ergebnisse der Messungen nach Vorschrift wurden im Weiteren den Ergebnissen der Worst-Case-Vorbeifahrten gegenübergestellt, um so aufzuzeigen, inwieweit die Vorschrift eine solche Worst-Case-Belastung abbilden kann. Hierzu wurden neben Analysen der A-bewerteten Pegel insbesondere die Unterschiede in Lautheit und anderen relevanten psychoakustischen Größen, wie Rauigkeit oder Schärfe, herangezogen.

Der Abschlussbericht des Forschungsvorhabens wurde beim Umweltbundesamt veröffentlicht und kann hier eingesehen werden.

EnEV

Ab 1.11.2020: Gebäudeenergiegesetz ersetzt EnEG, EnEV und EEWärmeG

Nach mehrjähriger Abstimmung wurde das Gebäudeenergiegesetz (GEG) im Lauf des Jahres 2020 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und löst zum 1.11.2020 Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ab.

Die im Bundesgesetzblatt am 13.08.2020 veröffentlichte Fassung des GEG enthält diverse Änderungen gegenüber EnEV und EEWärmeG, jedoch keine grundsätzliche Verschärfung der Anforderungen. Ermöglicht wurde die Beibehaltung des energetischen Standards nach EnEV 2016 durch eine  Deklaration des bisherigen Anforderungsniveaus als Niedrigstenergiegebäude gemäß EU- Gebäuderichtlinie.

Änderungen gegenüber EnEV und EEWärmeG betreffen z. B. eine Untergrenze und Pflicht zur Veröffentlichung von individuellen Primärenergiefaktoren, ein Verbot von Öl- und Kohleheizungen ab 2026 und Pflichten zur Energieberatung beim Verkauf und Änderungen von Ein- und Zweifamilienhäusern, aber auch Erleichterungen wie die Besserstellung von PV- Anlagen oder die Anrechenbarkeit von Biogas in einem Brennwertkessel.

Neu hinzugekommen sind der alternative Nachweis über Treibhausgas-Emissionen und der Quartiersansatz bei Änderungen von bestehenden Gebäuden.

Der energetische Standard soll 2023 überprüft und weiterentwickelt werden.